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– FORTSETZUNG
Die heilige Mutter Maria
[« zum Anfang] Die Kinder ahnten natürlich, mit wem sie es da zu tun hatten. Und so kamen immer mehr Schaulustige, um sich die Erscheinungen mit anzusehen. Blöd war nur: es gab es nichts zu sehen. Nur: wie Lucia mit der Luft sprach. Denn Lucia konnte sich als einzige mit der Mutter Gottes unterhalten. Die Leute waren frustriert.Darum sagte Maria zu den Kindern, sinngemäß: “Hört ma, wenn die alle Frust schieben sind, weil sie nix sehen, dann machen wir am 13. Oktober zum Abschluss meiner Erscheinungen mal ein RICHTIGES Wunder!”
So um die 50.000 Menschen pilgerten am 13. Oktober 1917 nach Fatima, um das Wunder mitzuerleben. Und es wurde eins! Die Sonne fing an, tja, womit fing sie an?
Sie flimmerte. Sie tanzte. Sie hüpfte herum. Das bezeugten viele Zuschauer. Aber nicht alle. Und sie bezeugten auch nicht alle das gleiche. Aber: da war was. Vermutlich. Mutter Maria jedenfalls gab bei der Gelegenheit in Auftrag, eine Kapelle zu bauen. So kam es auch. Fatima wurde ein weltberühmter Wallfahrtsort. Abgesegnet von der Kirche! Am 13. Oktober 1930 erklärte der Vatikan das Sonnen-Ereignis zum offiziell anerkannten Wunder!
Und die Kinder? Francisco Marto starb schon 1919, seine Schwester Jacinta 1920. Lucia dos Santos aber wurde Nonne und 97 Jahre alt.
Und dann sind da noch die Geheimnisse. Drei Stück verriet Maria den Kindern. Lange Zeit waren sie Top Secret. 1942 wurden die ersten zwei veröffentlicht. Darin wurde der Zweite Weltkrieg angekündigt, und dass Russland wieder christlich wird. Nicht schlecht. Das dritte Geheimnis wurde erst im Jahr 2000 freigegeben ˆ von Joseph Ratzinger. Sein damaliger Boss Papst Johannes Paul II sah darin eine Vorhersage des Attentats auf ihn im Jahr 1981.
So, wie dieses Geheimnis formuliert ist, könnte es aber alles Mögliche bedeuten. Ich möchte jetzt aber auch mal eine Prophezeiung machen: wir sehen uns morgen wieder. Bis dann!
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