Alles über Ein paar interessante Dinge für den
Oktober
15
Mittwoch

UNSER STARGAST HEUTE

Der Kölner Dom

Willkommen zum 15. Oktober! An diesem Tag trauern wir um: Friedrich Ludwig, genannt: Turnvater Jahn, gestorben im Jahr 1852, und um Spionin Mata Hari, hingerichtet 1917. Unser Stargast heute aber ist: der kölsche Frohsinn!

Stimmt nicht ganz. Unser Hauptdarsteller: der Kölner Dom! Deutschlands beliebteste Sehenswürdigkeit, mit sechs Millionen Besuchern im Jahr. Ein Glanzstück mittelalterlicher Baukunst. Fertig gestellt am 15. Oktober 1880. Bisschen spät, aber das kann bei all dem Frohsinn schon mal passieren.

Begonnen wurden die Bauarbeiten am Kölner Dom im Jahr 1248. Die Kölner hatten nämlich zu viele Pilger für den alten Dom aus der Karolingerzeit. Die kamen nach Köln, weil sie die Reliquien der Heiligen Drei Könige sehen wollten. Und die sind tatsächlich sehenswert. Eine riesige goldene Kiste mit Caspar, Melchior und Balthasar drin.
[» weiter]


» Hier gibt es Screenshots aus den einzelnen Folgen zu sehen – mit mehr oder minder inspirierten Texten dazu.

HILFREICHE HINWEISE FÜR KNIFFLIGE MOMENTE

So tricksen Sie einen Lügendetektor aus

Ein Lügendetektor (Polygraph) mißt, wie sich die Atmung, der Blutdruck, der Hautwiderstand und der Puls eines Menschen während einer Befragung verändern, um daraus zu schließen, wann er die Wahrheit sagt – und wann nicht. Um einen Ausgangswert zu erhalten, mit dem die späteren Reaktionen des Befragten verglichen werden können, werden ihm zunächst eine oder mehrere Kontrollfragen gestellt. Wenn Sie diese Fragen so ehrlich und ruhig wie möglich beantworten, haben Sie bereits schlechte Karten, denn jede spätere Reaktion, die ohne Zweifel unter mehr Streß erfolgt, muß zu Ihrem Nachteil ausschlagen.

Einen Ausgangsvorteil verschaffen Sie sich hingegen, wenn Sie sich bei den profanen Kontrollfragen (»Wie heißt Ihre Mutter?«) künstlich aufregen, schneller atmen, die Muskeln anspannen, sich auf den Zungenrand beißen und im Kopf schwierige mathematische Multiplikationen wälzen. So schaffen Sie eine hochemotionale Ausgangsbasis, die später schwer steigerbar ist. Bemühen Sie sich zudem, die späteren Fragen so ruhig wie möglich zu beantworten, haben Sie gute Chancen, die Sache unbeschadet zu überstehen.
WER STECKT HINTER DR. ANKOS 365?

Das sind eine ganze Menge Leute – und zwar folgende:

Die Idee zu der Show hatte der TV-Autor Christoph Schulte-Richtering, der damals bei der Kölnern Filmfirma Grundy LE angestellt war. Er entwickelte das Format, Grundy produzierte einen Trailer – bis schließlich kein TV-, sondern ein Web-TV-Format draus wurde.

Das Buch für die Show hat Christoph gemeinsam mit dem ebenfalls ganz wunderbaren TV-Autor Andreas Hutzler geschrieben. Das heißt: Alles, was Dr. Anko so selbstverständlich erzählt, haben die beiden recherchiert und aufgeschrieben. Und der Doc hat es aufgesagt und mit ein wenig Mimik versehen.

Gedreht wurden die 20 Folgen vom 23. bis 28. Juni 2008 in Köln. Und zwar im letzten Stock des Grundy LE Hauptquartiers in der Siegburger Straße, bei 40,5°. Und folgende Menschen drängten sich in der kleinen, zur Bibliothek umgebauten Sauna:
  • Redaktion & Dr. Anko gesagt, was er tun soll: Christian Zachris
  • Produktionsleitung: Denise Wandersleben
  • Produktionsassistenz: Jessica Schüren
  • Kamera: Felix Poplawsky
  • Tonassi: Andreas Pross
  • Cutter: Sven Optiz
  • Requisite: Britta Deistung, Sinead Lechtenbürger, Gina Gasparini
  • Kostüme: Susa Sasserath
  • Maske: Birgit Neuhaus-Witzschel
  • Best Boy: Steffen Ademmer
Wenn die Show ein Erfolg wird, dann könnte sie im Jahr 2009 in Serie gehen - 365 mal im Jahr (nun ja, nicht ganz, die Wochenenden sind frei, da macht die Geschichte Atempause).

Wer sich mit anderen über die Show austauschen will bzw. Dr. Anko zeigen will, dass er ein Fan der Show ist, kann das auf Facebook oder auf sevenload tun. Dazu muss man sich freilich dort erst registrieren – aber es gibt Schlimmeres als das :-)

Gestaltet wurde diese Homepage von Ella Lagé und programmiert von Johannes Abendroth – ihnen beiden vielen Dank dafür, vor allem deshalb, weil ich sie erst fünf Tage vor dem Start der Clip-Serie um ihre Hilfe gebeten habe.

Und schließlich gilt es meiner Kollegin Elisabeth Gronau zu danken, die mir im Dschungel des Alltags, bei den Recherchen für diese Homepage und für meine Bücher und bei der Verfertigung der Illustrationen eine unschätzbare Hilfe und Quelle der Anregung ist.
IMPRESSUM
» Unternehmensangaben nach § 6 Teledienstegesetz (TDG). Das heisst: Die hier tragen die offizielle Verantwortung für diese kleine Homepage.

Anregungen und Feedback per Email sind herzlich willkommen; bitte an folgende, wg Spam-Gefahr extrem kompliziert notierte Emailadresse senden: [hier geht es los] info [danachkommtdasRunderein] drankos365 [pünktchen] de [das ist die domain].

WEISHEIT DES TAGES
"Am besten den ganzen Tag auf Vorrat schlafen. Die Buchmesse ist so bedrückend arm an Betten."
Kathrin Passig auf twitter.com
DAS GEHT JA SCHON GUT LOS!

Supi Infos

  • In 12 Tagen (also am 26.10.) ist es mit der Sommerzeit vorbei! Ausschlafen! Denn: "Die Sommerzeit endet jeweils am letzten Sonntag im Monat Oktober um 3 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit", so die Physikalisch-Technische Bundesanstalt.
  • Morgen ist auch noch ein Tag und zwar der ... welcher war das doch gleich?

Irgendwelche Nachrichten

  • Der ehemalige Fraktionschef der Union, Friedrich Merz, will die Marktwirtschaft retten und legt sein neues Buch "Mehr Kapitalismus wagen" vor.
  • "Die Apothekerkammer Mecklenburg-Vorpommern fordert ein stringenteres Vorgehen gegen das Pick-up-Geschäft mit Arzneimitteln." So schreibt "apotheke adhoc".
ANZEIGE
Kaufen Sie bitte folgendes Produkt, es ist sehr sehr gut, dafür garantiert Ihr Dr. Anko.

Wir Jungs – Buchcover
SKI FAHREN
Schnee gibt es hier



Sölden, Gletscher, 64 cm Schnee, 4°
MUNTERE
QUELLEN
"Viele muntere Quellen sprudelten in diesem Wald aus dem Erdreich hervor und gaben so den Pflanzen und Tieren zu trinken. Trotz seiner Schönheit mieden die Menschen den Wald so gut sie konnten, denn dieser Wald war ein Zauberwald." (hier zu lesen)
LACHEN MIT FREUD
In seiner Untersuchung "Der Witz und seine Beziehung zum Unbewussten" analysiert Sigmund Freud die psychologische Funktion von Witzen und gibt viele Beispiele für seine Thesen. Das Schöne daran: Man versteht die Witze auch, ohne die dazugehörige Theorie zu kennen. Hier der Beweis:

Schauplatz des folgendes Witzes ist ein Wachsfiguren-Kabinett. Ein Führer bringt eine Gesellschaft von alt und jung von Figur zu Figur. Dann sagt er: »This is the Duke of Wellington and his horse«, worauf ein junges Fräulein die Frage stellt: »Which is the Duke of Wellington and which is the horse?« »Just, as you like, my pretty child«, lautet die Antwort, »you pay the money and you have the choice.«