UNSERE STARGÄSTE HEUTE
– FORTSETZUNG
Die Schuldmädchen – und ihre Reports
[« zum Anfang] Der Film-Produzent Wolf C. Hartwig fand das aber eine geile Idee schusterte ein schnelles Filmchen daraus. Hartwigs Report hatte den Untertitel: “Was Eltern nicht für möglich halten.” Was man ebenfalls nicht für möglich halten würde: Der Schmonzes hatte über sechs Millionen Zuschauer. Das fand Wolf Hartwig gut, und darum schob er ganz schnell Teil 2 nach: “Was Eltern den Schlaf raubt.”Überhaupt: die Titel! Goethe hätte sie nicht schöner dichten können! Schulmädchenreport Teil 7: “Doch das Herz muss dabei sein!” Teil 9: “Reifeprüfung vor dem Abitur!” Hoho! Teil 10: “Irgendwann fängt jede an!” Teil 12 der Hinweis: “Junge Mädchen brauchen Liebe!” Schließlich, mahnend, Teil 13: “Vergiß beim Sex die Liebe nicht!” Der kam 1980 heraus und war der letzte der Serie. Und selbst den schauten sich immer noch 1,2 Millionen Kinogänger an!
Die Schulmädchen boten übrigens so manchem großen Schauspieler eine Art Sprungbrett. Heiner Lauterbach: zu sehen in Teil 9, 10 und 11. Ingrid Steeger: 4 und 5. Friedrich von Thun: 1, 2 und 3. Außerdem dabei gewesen: Lisa Fitz, Sascha Hehn und Jutta Speidel. Da sind die alle sicher enorm stolz drauf.
Die Schulmädchen machten Wolf Hartwig reich. 1977 steckte er die Kohle in ein Herzens-Projekt: die Verfilmung des Romans “Das geduldige Fleisch” von Willi Heinrich. Das Fleisch war aber nix Unanständiges, sondern ein Kriegsbuch. Der Film hieß “Steiner” und war im Gegensatz zum Zweiten Weltkrieg Riesenerfolg.
Von den Schulmädchen zu Steiner: make war, not love. Hoppla, unsere heutige Aufklärungsstunde ist schon zu Ende. Bis morgen!
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